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	<title>24 stunden pflege privat &#8211; Adela Blog</title>
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		<title>Warum sind Pflegekräfte aus Osteuropa in Deutschland so beliebt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adele_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[24 stunden pflege privat]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum sind Pflegekräfte aus Osteuropa in Deutschland so beliebt?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bevölkerung in den westlichen Industrieländern wird immer älter und der Anteil an Senioren in Europa wird in den nächsten Jahren weiterwachsen. Somit steigt auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte. In Deutschland gibt es mittlerweile einen großen Fachkräftemangel, auch und gerade in Pflegeberufen. Um die Versorgung der Senioren sicherstellen zu können, geht man vielerorts dazu über, Personal aus dem Ausland &#8211; und besonders aus Osteuropa, vor allem aus Polen &#8211; für die Seniorenbetreuung einzusetzen.&nbsp;</p>



<p>Die Kosten für eine polnische Betreuungskraft sind deutlich geringer als bei deutschen Pflegekräften. Auch wenn die Krankenkasse einen Teil der Kosten trägt, bleibt den Angehörigen oftmals eine hohe Zuzahlung für die deutschen PflegerInnen.</p>



<p>Wichtig ist, dass Sie genau hinsehen, wem Sie Ihre Familienangehörigen anvertrauen. Auch eine polnische PflegehelferIn muss zu Ihnen und dem zu betreuenden Angehörigen passen. OsteuropäerInnen haben eine besondere Empathie für ältere Menschen, sie sind besonders liebevoll und fürsorglich und fühlen sich besonders für das Wohlergehen der Senioren verantwortlich. Speziell in den osteuropäischen Staaten gilt es als Selbstverständlichkeit, dass die Kinder die spätere Pflege ihrer Eltern übernehmen. So sind Fachkräfte aus Osteuropa auf Grund ihrer Erfahrung auch auf dem deutschen Pflegemarkt sehr begehrt.<br>Bevorzugt werden in Deutschland polnische Pflegekräfte eingesetzt, denn sie sind selbst bei der Betreuung zu Hause wesentlich kostengünstiger, sie haben gute deutsche Sprachkenntnisse, sie sind verlässlich und haben oft auch ein gutes Verhältnis zu Deutschland.</p>



<p>Inzwischen hat sich „polnische Pflegekraft“ sogar als feststehender Ausdruck für die Seniorenbetreuung durch ausländische Pflegekräfte durchgesetzt.</p>



<p><strong>Welche Vorteile hat eine polnische Pflegekraft?</strong></p>



<p>Polnische Pflegekräfte sind aufgrund ihrer Kultur, ihrer Herkunft und der Nähe zu Deutschland sehr beliebt, weil sie meist über gute Deutschkenntnisse verfügen und mit dem Land und den Regionen vertraut sind. Dadurch baut sich eine wertschätzende und freundliche Beziehung wesentlich einfacher auf. Die guten Deutschkenntnisse erleichtern Ihnen auch den täglichen Umgang untereinander, wenn Sie Details zur Pflege und zum Ablauf zu besprechen haben.</p>



<p>Auch das Alter der Pflegekraft kann entscheidend sein, denn eine Frau zwischen 50 und 60 Jahren teilt sicher mehr Interessen und Lebenserfahrung mit einem Senior als eine sehr jugendliche Pflegerin.</p>



<p>Die polnische Pflegerin ermöglicht dem Angehörigen länger im vertrauten Umfeld wohnen zu können und beispielsweise eine 24-Stunden Betreuung zu erhalten. Sie führt den Haushalt, bietet Unterhaltung, gemeinsame Aktivitäten und Motivation. Dabei bringt sie dem Senior eine hohe Empathie entgegen und entlastet die Angehörigen.</p>



<p>Deshalb erfreuen sich Pflegekräfte aus Polen wachsender Nachfrage, um den erhöhten Bedarf nach Pflege in den eigenen vier Wänden decken zu können.</p>



<p><strong>Die Anstellung einer Pflegekraft</strong></p>



<p>Wenn Sie eine Pflegerin einstellen möchten, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst um eine entsprechende Kraft zu kümmern, was mit hohem zeitlichen Aufwand und einigen Unwägbarkeiten verbunden sein kann. Oder Sie beauftragen eine spezialisierte Agentur mit der Auswahl einer geeigneten Betreuerin. Somit haben Sie die Gewissheit, dass Ihre zukünftige Pflegekraft ordnungsgemäß angemeldet und versichert ist. Verschiedene Beschäftigungsmodelle für Pflegekräfte sind möglich:</p>



<p><strong><em>Das Arbeitgebermodell</em></strong></p>



<p>Die Agentur für Arbeit vermittelt Betreuungskräfte aus dem Ausland. Diese werden für die hauswirtschaftliche Versorgung und für grundpflegerische Tätigkeiten angestellt. Die Arbeitszeit einer Pflegekraft beträgt maximal 38,5 Stunden pro Woche. Außerdem ist eine angemessene Gehaltszahlung (mindestens der Mindestlohn) sowie freie Kost und Logis sicherzustellen.</p>



<p>Sie sind der Arbeitgeber und müssen die Pflegekraft offiziell bei der Agentur für Arbeit&nbsp;und die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) anmelden.&nbsp;</p>



<p>Dazu gehört ein gültiger Arbeitsvertrag, mit dem eine polnische Haushaltshilfe die Arbeitserlaubnis und Sie eine&nbsp;Betriebsnummer&nbsp;erhalten können. Diese Betriebsnummer benötigen Sie für die Anmeldung der Pflegekraft bei der Krankenkasse des Pflegebedürftigen. Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet für die&nbsp;Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherung&nbsp;der Betreuungskraft zu sorgen und müssen Sozialversicherungsbeiträge zahlen.</p>



<p><strong><em>Das Entsendemodell: Vermittlung von Pflegekräften</em></strong></p>



<p>Basierend auf EU-Recht kann die Pflegekraft über ein vermittelndes Unternehmen legal nach Deutschland zur Ausübung ihrer Pflegetätigkeit übersandt werden (siehe hierzu Artikel 14; Absatz 1, Artikel 14a; Absatz 1 und Artikel 14b; Absätze 1 und 2 EWG-Verordnung Nummer 1408/71). Da die vermittelnden Unternehmen, die meist direkt im Herkunftsland ansässig sind, für ihre Beschäftigen gemäß geltenden Gesetzen in den jeweiligen Staaten Steuern und Sozialversicherungsabgaben zahlen, sind die Beschäftigten aus Osteuropa im Rahmen ihrer Beschäftigung auch krankenversichert. Ein Sozialversicherungsnachweis (meist das Formular A1) kann in diesem Zusammenhang beantragt und auf Nachfrage eingesehen werden.</p>



<p>Osteuropäische Unternehmen dürfen Pflegekräfte nach Deutschland entsenden.&nbsp;</p>



<p>Seriöse Pflegekräfte aus dem Ausland arbeiten nur auf Grundlage eines offiziellen&nbsp;Dienstleistungsvertrages&nbsp;zwischen Ihrem Arbeitgeber in Polen (die Agentur) und Ihnen als Auftraggeber und können Bescheinigungen wie eine gültige Krankenversicherung nachweisen. Die maximale Dauer der Entsendung ist auf zwölf Monate beschränkt. Die meisten Betreuungskräfte bleiben&nbsp;zwei bis drei Monate&nbsp;in Deutschland.&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Pflegekraft aus dem Ausland: Was sind die Voraussetzungen?</strong></p>



<p>Für Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten, des&nbsp;Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das bedeutet, sie können ohne&nbsp;besondere Genehmigung&nbsp;in Deutschland arbeiten.&nbsp;</p>



<p>Pflegefachkräfte&nbsp;mit anderen Staatsangehörigkeiten, aus den sogenannten Drittstaaten, benötigen einen Aufenthaltstitel. Sie dürfen nach Deutschland kommen, um&nbsp;in ihrem erlernten Pflegeberuf zu arbeiten oder&nbsp;um eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf zu absolvieren.&nbsp;</p>



<p>Wenn eine polnische Pflegekraft legal beschäftigt ist, können Sie 20 Prozent der Lohnkosten von der Steuer absetzen. Im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses ist die Steuerersparnis auf 510 Euro jährlich begrenzt. Für eine 24-Stunden-Pflege können Sie bis zu 4.000 Euro im Jahr steuerlich absetzen, und zwar als haushaltsnahe Dienstleistung.&nbsp;</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Eine Pflegekraft aus Polen hat viele Vorteile – egal ob mit dem Entsendemodell oder Arbeitgebermodell angestellt – die Kosten sind wesentlich günstiger als bei Beschäftigung einer deutschen Pflegehilfe. Die große Empathie und die Affinität zu alten Menschen, die die&nbsp; meisten osteuropäischen Pflegehilfen besitzen, machen sie zu sehr liebevollen Betreuungskräften. Achten Sie bei der Anstellung auf gute Deutschkenntnisse und die legale Beschäftigung der Hilfskraft.&nbsp;</p>
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		<title>Betreuungsangebote für Senioren – wer die Wahl hat, hat die Qual</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adele_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 20:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[24 stunden pflege privat]]></category>
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					<description><![CDATA[Betreuungsangebote für Senioren – wer die Wahl hat, hat die Qual]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um einen Senior, der Pflege benötigt, zu betreuen, gibt es verschiedene Konzepte und Möglichkeiten. Grundsätzlich ist eine Pflege vom Betreuungsbedarf, dem finanziellen Hintergrund und den individuellen Anforderungen des pflegebedürftigen Senioren abhängig.</p>



<p>Je nach Betreuungsform unterscheiden sich die Pflegebereiche und Aufgaben des Pflegepersonals, wie auch die Intensität und der Zeitaufwand der Betreuung. Eine ambulante Pflege erfolgt im Zuhause des Seniors entweder durch einen Pflegedienst oder eine 24-Stunden-Pflege, eine stationäre Versorgung ist immer mit einem Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim, eine Seniorenresidenz oder eine andere stationäre Einrichtung verbunden und wird dort vorgenommen.</p>



<p><strong>Was sind die Unterschiede der ambulanten und der stationären Pflege?</strong></p>



<p>Die <strong><em>ambulante Pflege</em></strong> findet immer im eigenen Zuhause des Seniors statt. Diese wird entweder – bei geringerem Betreuungsbedarf – durch einen Pflegedienst, oder bei höherem Zeitaufwand, durch eine 24-Stunden-Pflege vorgenommen. Der Pflegedienst kommt zu festgelegten Zeiten, nimmt die entsprechenden pflegerischen Leistungen vor, meist sind das auch geringfügige medizinische Tätigkeiten und anschließend versorgt sich der Senior weitgehend selbständig. Bei der 24-Stunden-Pflege lebt eine Pflegekraft im Haus oder der Wohnung des Seniors und unterstützt ihn beispielsweise beim Waschen, Ankleiden, Putzen, Kochen und Einkaufen. Der Senior hat dadurch eine gewisse Sicherheit, da rund um die Uhr jemand bei ihm ist und Hilfe leisten kann. Der Tagesablauf wird dabei durch den Tagesablauf des Seniors bestimmt.&nbsp;</p>



<p>Die Kosten einer deutschen Pflegekraft liegen wesentlich höher als bei PflegerInnen aus Polen/Osteuropa. Allerdings dürfen die meisten deutschen Pfleger durch ihre medizinische Ausbildung Medikamente verabreichen, Spritzen geben, Wunden versorgen, etc. Meist werden die 24-Stunden-Pflegehilfen in Osteuropa rekrutiert, da diese wesentlich günstiger, als deutsche PflegerInnen sind. Im Gegensatz zum Pflegepersonal in Heimen oder bei einem ambulanten Pflegedienst dürfen die osteuropäischen Betreuungspersonen allerdings aus rechtlichen Gründen die medizinische Versorgung nicht übernehmen,&nbsp;selbst wenn sie eine entsprechende Ausbildung vorweisen können (diese wird oft in Deutschland nicht anerkannt). In diesem Fall bietet sich eine Kombination der sogenannten 24-Stunden-Pflege und&nbsp; dem ambulanten Pflegedienst an. Das bedeutet, dass die osteuropäischen PflegerInnen die Haushaltshilfe übernehmen und beispielsweise beim Ankleiden, Waschen und der Körperpflege behilflich sind. Der ambulante Pflegedienst übernimmt dann zum Beispiel das Verabreichen von Injektionen, die Wundversorgung oder die Medikamentenausgabe. Sie können die PflegerIn direkt anstellen, eine selbständige Pflegekraft engagieren oder diese über eine Agentur buchen.&nbsp;</p>



<p>Bei der <strong><em>stationären Pflege</em></strong> beziehen Senioren, die einen geringeren Hilfebedarf haben und weitgehend selbständig sind, ein Altenwohnheim, oder Seniorenwohnheim. Dort wohnen sie in einem eigenen Appartement, eine kleine Wohnung oder ein Zimmer und erhalten Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und bei geringfügig notwendiger medizinischer Hilfe. Bei höherem Pflegeaufwand oder Bettlägerigkeit wird jedoch meist ein Pflegeheim gewählt. Die Senioren bewohnen in einem Pflegeheim&nbsp; – je nach finanziellen Möglichkeiten – entweder ein Einzel- oder ein Doppelzimmer. Eine Versorgung der Senioren sowohl in einem Senioren- als auch in einem Pflegeheim&nbsp; ist rund um die Uhr durch medizinisch geschultes Personal gewährleistet. Der Tagesablauf in einem Senioren- oder Pflegeheim ist meistens fest geregelt und durch den Schichtdienst der PflegerInnen haben die Senioren oft unterschiedliche Ansprechpartner.</p>



<p>Eine weitere Möglichkeit ist&nbsp; z. B. auch&nbsp;eine <strong><em>Senioren-WG</em></strong>. Bei dieser Form des Zusammenlebens wohnen mehrere Senioren gemeinsam in einer Wohngemeinschaft, sie teilen sich Bereiche, wie Küche, Gemeinschaftsraum oder Esszimmer, trotzdem hat jeder Senior ein eigenes Zimmer für sich. Hier geben sich Senioren gegenseitige Unterstützung in den WGs und dadurch wird ein soziales Miteinander gefördert. Bewohner von Senioren-WGs profitieren vom geselligen Beisammensein, der gegenseitigen Unterstützung und der Bündelung von Ressourcen. Wenn jedoch einer oder mehrere Bewohner tatsächlich pflegebedürftig werden, muss Hilfe von außen organisiert werden.&nbsp;Hier bietet sich dann die ambulante Pflege oder 24-Stunden-Pflege an. Diese Pflege muss allerdings selbst organisiert werden.&nbsp;</p>



<p>Jeder Bewohner bezahlt in der Regel die Miete für seinen privaten Wohnbereich, die Kosten für die Gemeinschaftsflächen werden üblicherweise unter allen Bewohnern aufgeteilt. Somit ist ein soziales Umfeld gewährleistet, die Kosten halten sich dabei in Grenzen. Für noch einigermaßen mobile Senioren eine gute Möglichkeit des Zusammenwohnens.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Es gibt diverse Betreuungsangebote für Senioren. Je nach Anforderungen an die Pflege bzw. je nach Gesundheitszustand des Senioren werden unterschiedliche Konzepte angeboten. Für Senioren, die sich noch weitgehend selbst versorgen können und nur geringe Hilfen und Betreuungsangebote benötigen, bietet sich eine Senioren-WG oder ein Seniorenheim an. Natürlich können die Senioren auch durch Angehörige selbst Zuhause selbst versorgt werden. Bei jedem dieser Betreuungsangebote erhalten erfahren die Senioren die nötige Unterstützung und können doch ihren Tagesablauf weitgehend selbst bestimmen.&nbsp;</p>



<p>Für Senioren, die einen weitergehenden Pflegebedarf haben, die medizinische Pflege benötigen und einen umfassenderen Betreuungsbedarf haben, gibt es die Möglichkeit, eine 24-Stunden-Pflege, den ambulanten Pflegedienst oder ein Pflegeheim auszuwählen.&nbsp;</p>



<p>Für alle Betreuungskonzepte haben die Angehörigen oder der Senior selbst – wenn durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen eine Pflegestufe festgestellt wurde und der Senior entsprechend eine Pflegestufe zugewiesen bekommen hat – Anspruch auf Leistungen der Pflegekasse.&nbsp;</p>



<p><em>Folgende Leistungen werden nach Pflegegrad zugesprochen:</em></p>



<p>Bei einem Pflegegrad, der durch den MDK (der medizinische Dienst der Krankenkassen) festgestellt wird, werden, je nach Pflegegrad, die Kosten für die Pflege teilweise von der Krankenkasse, bzw. der Pflegekasse der jeweiligen Krankenkasse übernommen.&nbsp;</p>



<p>Beim Pflegegrad 2 wird ein Pflegegeld von monatlich 316 Euro bezahlt, beim Pflegegrad 3 sind es 545 Euro, beim Pflegegrad 4 728 Euro und beim Pflegegrad 5 sind es 901 Euro.</p>
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		<title>Pflege in Deutschland &#8211; wie sieht die Altenpflege heute in Deutschland aus ?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adele_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 19:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[24 stunden pflege privat]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflege in Deutschland - wie sieht die Altenpflege heute in Deutschland aus ?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unter Pflege wird die Betreuung von Menschen, die sich nur noch eingeschränkt selbst versorgen können, verstanden. 1995 wurde die Pflegeversicherung als neuer eigenständiger Zweig der Sozialversicherung in Deutschland eingeführt. Damit wurde die letzte große Lücke in der sozialen Versorgung geschlossen. Es besteht eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Das bedeutet, dass jeder, der gesetzlich krankenversichert ist, automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert ist, und jeder privat Krankenversicherte muss eine private Pflegeversicherung abschließen. Zum 1. Januar 2017 sind im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) die neuen&nbsp;<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2726/umfrage/pflegebeduerftige-nach-art-der-versorgung-und-pflegestufe/">Pflegegrade&nbsp;</a>1 bis 5 eingeführt worden, welche die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3 ersetzen: je höher der Grad, desto mehr Versorgung brauchen die Betroffenen.&nbsp;</p>



<p>(Quelle: Statista)</p>



<p>Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird sich bis 2050 voraussichtlich auf über 4,21 Mio. Menschen erhöhen, 2020 werden bereits 2,78 Mio. Pflegebedürftige erwartet. Grund hierfür ist zum einen die steigende Lebenserwartung, zum anderen sind das die Geburtenstarken Jahrgänge, die den Anteil der Senioren erhöhen. Eine Prognose des Stat. Bundesamtes und des BIBB sagen voraus, dass bis zum Jahr 2025 etwa 152.000 PflegerInnen fehlen werden, was dazu führt, dass über Alternativen, bspw. PflegerInnen aus Osteuropa/Polen verstärkt nachgedacht wird.&nbsp;</p>



<p>(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, BKK Bundesverband, April 2013)&nbsp;</p>



<p>Deutschland teilt sich bei der Anzahl der PflegerInnen bei einem durchschnittlichen Personalschlüssel von 10,3 (Anzahl der Pflegekräfte pro zu betreuender Pflegepersonen) EU-weit den letzten Platz zusammen mit Spanien.&nbsp;</p>



<p>(Quelle: Statistik der Bundesanstalt für Arbeit)</p>



<p><strong>Welche Konsequenzen hat das nun auf die Pflege in Deutschland?</strong></p>



<p>Mit dem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden: Zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr sind etwa 4,2 Prozent der Menschen pflegebedürftig, mit über 80 sind es schon 28,8 Prozent.&nbsp;</p>



<p>Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen, ins gesamt 1,76 Millionen, werden zu Hause versorgt, davon 1,18 Millionen allein durch Angehörige. Es gibt in Deutschland etwa 700.000 Pflegebedürftige, die Zuhause versorgt werden und Hilfe durch Pflegedienste benötigen,&nbsp; weitere etwa&nbsp; 783.000 Menschen&nbsp; können nicht mehr allein leben und sind auf ständige Betreuung angewiesen.&nbsp;</p>



<p>(*Quelle: Zeit online)&nbsp;</p>



<p>In Altenpflegeheimen leben 743.000 Menschen. Pflegende Angehörige kommen im Schnitt auf 38 Stunden häuslicher Pflegezeit − das entspricht einer vollen Arbeitswoche.</p>



<p>32 Prozent der pflegenden Angehörigen sind selbst älter als 65 Jahre, 73 Prozent sind Frauen. In der Pflege arbeiten derzeit in Deutschland fast eine Million Menschen. Bundesweit gibt es 12.300 ambulante Pflegedienste und etwa 12.400 Pflegeheime. Diakonische Träger unterhalten etwa 1.400 ambulante Pflegedienste und 2.100 Pflegeheime. Dort betreuen mehr als 142.000 hauptberufliche Mitarbeitende über 250.000 pflegedürftige Menschen.</p>



<p>Durch den starken Anstieg an Pflegebedarf wegen dem hohen Anteil an Senioren, die sinkende Zahl an Fachkräften in der Pflege und dem verstärkten Bedarf an Pflege Zuhause, haben wir in Deutschland eine große Fachkräftelücke, die durch bisherige Maßnahmen der Regierung und der Träger kaum gedeckt werden kann. Die Konsequenz daraus ist, dass Sie, wenn Sie eine Pflegekraft suchen, üblicherweise über eine Agentur suchen müssen, um überhaupt die Chance auf eine gute Pflegekraft zu bekommen. Die Wartezeiten auf eine Pflegekraft erhöhen sich drastisch und die Kosten der Pflegegebühren werden steigen.&nbsp;</p>



<p><strong>Regionale Unterschiede bei der Fachkräftelücke</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="blob:https://adele.foodeliver.pl/6952846c-d7f5-4081-9d38-be04c7df26ce" alt="pastedGraphic.png"/></figure>



<p>Bundesagentur für Arbeit©&nbsp;Grafik: ZEIT ONLINE</p>



<p>Eine gute Alternative sind osteuropäische/polnische Pflegekräfte. Sie haben eine Affinität zu älteren Menschen und durch Erziehung und ihr soziales Umfeld übernehmen sie gerne Verantwortung für das Wohlbefinden und die Pflege von Senioren, deshalb sind sie besonders empathisch und liebevoll. Der Kostenfaktor ist auch nicht zu vernachlässigen, denn PflegerInnen aus Osteuropa sind nach wie vor wesentlich günstiger als deutsche Pflegekräfte, selbst wenn auch für sie der Mindestlohn gilt. Der Aspekt, dass beispielsweise polnische PflegerInnen keine medizinische Versorgung durchführen können – oft wird diese nicht benötigt, sondern eine Betreuung und Hilfeleistungen für den Senior stehen im Vordergrund – relativiert sich durch die Zuschüsse der Pflegekasse und Pflegedirektleistungen an einen zusätzlichen ambulanten Pflegedienst, der eine eventuelle medizinische Versorgung punktuell übernimmt.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Pflegekräfte und Kosten </title>
		<link>https://magazyn.adelecare.de/deutschepflegekrafte-undkosten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[adele_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 19:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[24 stunden pflege privat]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutsche Pflegekräfte und Kosten  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Durch den steigenden Anteil an Senioren in der Bevölkerung werden immer mehr PflegerInnen und Haushaltshilfen benötigt. In den westeuropäischen Staaten herrscht ein Mangel an ausgebildeten und qualifizierten Pflegekräften und die Kosten für eine deutsche Pflegekraft liegen eher im oberen Bereich der Kostenstruktur. Gerechtfertigt ist das dadurch, dass diese meistens fachlich höher ausgebildet sind und somit auch Behandlungspflege – also medizinische Behandlungen, wie Verbandswechsel, Katheder legen oder auch eine Medikamentengabe &#8211; ausführen dürfen, was polnische PflegerInnen aufgrund mangelnder Qualifikation häufig nicht dürfen.&nbsp;</p>



<p>Es gibt verschiedenen Arten der Pflege. Beispielsweise die 24-Stunden-Pflege, oder den ambulanten Pflegedienst. Sie können die PflegerIn direkt anstellen, eine selbständige Pflegekraft engagieren, oder eine PflegerIn über eine Agentur buchen.&nbsp;</p>



<p>Beachten Sie bitte bei der eigenen Anstellung, dass Sie für sämtliche Sozialabgaben und Versicherungen der Pflegekraft &#8211; zusätzlich zum Gehalt-&nbsp; aufkommen müssen.&nbsp;</p>



<p>Bei der <strong>Buchung über eine Agentur oder einen Pflegedienst</strong> werden Ihnen meist Festbeträge angeboten, hier sollten Sie darauf achten, ob alle Leistungen, die Sie für die Pflege Ihres Seniors benötigen, auch im Betrag enthalten sind. Bei der Buchung der Pflegekraft über einen Pflegedienst, wird Ihnen eine beliebige PflegerIn zugeteilt. Sie haben hier keine direkte Auswahl unter den Angestellten. Bei einer Agentur erhalten Sie meist mehrere Personen vorgeschlagen, somit können Sie hier eine Auswahl treffen, die Kosten werden meist über einen Festbetrag verrechnet.&nbsp;</p>



<p>Bei der sogenannten <strong>24-Stunden-Pflege</strong> wohnt die Pflegekraft direkt beim Senior und ist mehr oder weniger rund um die Uhr erreichbar. Sie wechselt sich in einem bestimmten Zeitraum, meist nach 14-Tagen, mit einer weiteren Pflegekraft ab. Bei einem Pflegedienst oder einer Agentur übernimmt diese Koordination der Anbieter.&nbsp;</p>



<p>Deutsche Pflegekräfte übernehmen nicht nur grundpflegerische Tätigkeiten, sondern können &#8211; durch ihre Ausbildung bspw. als staatlich anerkannte Pflegerin (Krankenschwester, bzw.&nbsp;Altenpflegerin) &#8211; die medizinische Behandlungspflege durchführen.</p>



<p><strong>Welche Kosten fallen an?</strong></p>



<p>Eine 24-Stunden-PflegerIn kostet je nach Ausbildung und Erfahrung zwischen 2000 und 5000 Euro, je nach Bundesland. Beachten Sie, dass Sie 2 Personen für diese Betreuung benötigen, da die Arbeitszeiten eingehalten werden müssen.</p>



<p><strong>24-Stunden-Pflege: Welche Kosten trägt die Krankenkasse?</strong></p>



<p>Bei einem Pflegegrad, der durch den MDK (der medizinische Dienst der Krankenkassen) festgestellt wird, werden, je nach Pflegegrad, die Kosten der 24-Stunden-Pflege teilweise von der Krankenkasse, bzw. der Pflegekasse der jeweiligen Krankenkasse übernommen.&nbsp;</p>



<p><em>Folgende Leistungen werden nach Pflegegrad zugesprochen:</em></p>



<p>Beim Pflegegrad 2 wird ein Pflegegeld von monatlich 316 Euro bezahlt, beim Pflegegrad 3 sind es 545 Euro, beim Pflegegrad 4 728 Euro und beim Pflegegrad 5 sind es 901 Euro.</p>



<p><strong>Angestellte (deutsche) Pflege- und Betreuungskraft</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Unternehmen mit Sitz in Deutschland</li><li>festangestellte Pflege- und Betreuungskräften&nbsp;</li><li>Die Betreuungskräfte wohnen im Haushalt der zu versorgenden Person und übernehmen dort die hauswirtschaftliche Versorgung und – falls notwendig &#8211; auch die Grundpflege.&nbsp;</li><li>Die Behandlungspflege (zum Beispiel Spritzen setzen, Verbände wechseln) wird nur von wenigen 24-Stunden Pflegeanbietern mit übernommen, sodass diese Aufgaben dann ggf. an einen regionalen ambulanten Pflegedienst übertragen werden, der den Einsatz ergänzt.&nbsp;</li><li>bundesweit und oft im 14-tägigen Wechsel bei den Klienten eingesetzt</li><li>Zwei Betreuungs- oder Pflegekräfte wechseln sich bei der Versorgung im 2-Wochen-Rhythmus ab</li><li>Koordination über die deutsche Firma: Wechsel der Pflegekräfte, Vertretungen, Organisation</li><li>Höhere Kosten (durch zwei PflegerInnen, die sich abwechseln)</li><li>Deutsche Lohnnebenkosten, Sozialleistungen, Reisekosten, Verwaltung, etc.</li><li>Personalreserve für kurzfristige Krankheitsausfälle</li><li>Eigenanteil von ca. 5700.- € bis über 10.000.- €, je nach Pflegestufe</li><li>Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen, wenn der Pflegedienst bei den Krankenkassen zugelassen ist</li></ul>



<p>Eine solide Betreuungslösung, wenn man über die finanziellen Möglichkeiten verfügt, da eine permanente Versorgung sichergestellt ist. &nbsp;</p>



<p><strong>Selbstständige (deutsche) Pflege- und Betreuungskraft</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>arbeitet auf eigene Rechnung, es besteht ein sogenannter Dienstleistungsvertrag zwischen der pflegebedürftigen Person (oder einem Angehörigen) und der Betreuungskraft&nbsp;</li><li>es darf kein Angestelltenverhältnis entstehen (oder eine Scheinselbständigkeit)</li><li>Prüfen Sie vorgelegte Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, berufliche Erfahrungen, Weiterbildungen, etc.) sorgfältig</li><li>es besteht kein Urlaubsanspruch</li><li>es besteht kein Anspruch auf sonstige Sozialleistungen</li><li>im Krankheitsfall gibt es keine Fortzahlung der Bezüge</li><li>die Tätigkeit muss selbstständig organisiert und durchgeführt werden</li><li>es besteht ein unternehmerisches Risiko</li><li>die An- und Abreise wird selbst gezahlt</li><li>üblicherweise Tagessätze, wenn die Betreuungs- oder Pflegekraft auch im Einsatz ist</li><li>ab etwa 150.- € pro Tag bis über 300.- €.&nbsp;</li><li>Eventuell Zuschüsse durch Pflegesachleistungen möglich</li></ul>



<p>Erkrankt eine selbstständige Pflegekraft, zahlen Sie kein Gehalt, allerdings benötigen Sie dann auch einen kurzfristigen Ersatz.</p>



<p><strong>Eigene Anstellung einer Pflegekraft</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Arbeitsvertrag ist aufzusetzen, der verschiedene Regelungen beinhalten muss, damit diese auch dem deutschen Arbeitsrecht entsprechen, wie z. B. Arbeitszeit, Urlaub, Lohnfortzahlung, etc.</li><li>Anmeldung bei der Sozialversicherung</li><li>Abführen von Lohnsteuer und Krankenversicherungsbeiträgen</li><li>Es muss mindestens der Mindestlohn (seit 01.07.2020 sind das pro Stunde 12,50 Euro) bezahlt werden</li><li>Sie benötigen eine Vertretung im Urlaubs- und Krankheitsfall</li><li>Arbeitszeit darf 38,5 Stunden in der Woche nicht übersteigen</li></ul>



<p>Die Kosten einer deutschen Pflegekraft liegen wesentlich höher als bei PflegerInnen aus Polen/Osteuropa. Allerdings dürfen die meisten deutschen Pfleger durch ihre medizinische Ausbildung Medikamente verabreichen, Spritzen geben, Wunden versorgen etc. Somit wird kein weiterer ambulanter Pflegedienst benötigt.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausländische Pflegekräfte – Vor- und Nachteile</title>
		<link>https://magazyn.adelecare.de/auslandische-pflegekrafte-vor-und-nachteile/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[adele_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 19:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[24 stunden pflege privat]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausländische Pflegekräfte – Vor- und Nachteile ]]></description>
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<p>Die Bevölkerung in Westeuropa verzeichnet Jahr für Jahr einen steigenden Anteil an Senioren. Somit steigt auch der Bedarf an Pflegepersonal für die Pflege der Angehörigen. Da die Preise für die Pflege kontinuierlich teurer werden und oft auch die Pflegegelder der Pflegekassen nur einen Teil der anfallenden Kosten decken, sind Pflegehilfen aus den osteuropäischen Staaten aufgrund der geringeren Kosten sehr gefragt. Seit 2005 werden Pflegekräfte aus der EU im Rahmen der EU-Dienstleistungsfreiheit legal in Deutschland beschäftigt. Meist werden PflegerInnen aus Polen, der Ukraine, der Slowakei, oder Rumänien engagiert. Durch osteuropäische Pflegehelfer haben die Angehörigen eine günstigere und liebevolle Alternative zu den deutschen PflegerInnen.</p>



<p><strong>Was genau macht nun eine Pflegehilfe?</strong></p>



<p>Es gibt genaue Regelungen, welche Aufgaben nur von einem&nbsp;<a href="https://www.pflege-durch-angehoerige.de/haeusliche-pflege/ambulanter-pflegedienst/">Pflegedienst</a>&nbsp;ausgeführt werden dürfen und welche Bereiche von osteuropäischen Pflegekräften abgedeckt werden können.&nbsp;</p>



<p>Pflegekräfte oder Pflegehilfen aus Osteuropa sind meist keine gelernten Krankenschwestern oder AltenpflegerInnen, sondern sind meist eher Haushaltshilfen, die jedoch gewisse pflegerische Tätigkeiten in der häuslichen Pflege übernehmen können.</p>



<p><strong>Folgende Aufgaben dürfen durch osteuropäische PflegerInnen durchgeführt werden:</strong></p>



<p><em>Hauswirtschaftliche Aufgaben:</em></p>



<p>Darunter fällt beispielsweise das Putzen, Wäsche waschen, Bügeln, Einkaufen, Kochen, Gartenarbeiten etc.</p>



<p><em>Allgemeine Aufgaben</em></p>



<p>Wie das Einkaufen, Besorgungen bei Ämtern und Behörden, Begleitung zu Ärzten, Veranstaltungen und Freunden des Seniors, Unterhaltung, Vorlesen, oder Unterstützung bei Hobbies, etc.&nbsp;</p>



<p><em>Pflegerische Aufgaben</em></p>



<p>Hilfe und Unterstützung bei der Körperpflege, dem Zähneputzen, Waschen, Hilfe bei Toilettengängen, Ankleiden oder Auskleiden, usw.&nbsp;</p>



<p><strong>Ganz wichtig ist hier:</strong> Die Pflegehilfe darf in keiner Weise medizinisch tätig werden. Sämtliche Aufgaben und Verabreichungen die verschreibungs- oder verordnungspflichtig (nach SGB 5) sind, dürfen nur von einem Pflegedienst übernommen werden. Dazu gehört zum Beispiel auch das&nbsp;<a href="https://www.pflege-durch-angehoerige.de/medikamentengabe-auf-aerztliche-verordnung/">Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten</a>.&nbsp;</p>



<p>Das bedeutet für Sie, wenn Sie einen Senior betreuen lassen möchten, der täglich medizinische Hilfe benötigt, dass Sie einen zusätzlichen Pflegedienst zur ambulanten Pflege beauftragen müssen und dieser punktuell unterstützt. Die Kosten für die osteuropäische Pflegekraft und einen eventuellen zusätzlichen medizinischen Pflegedienst können über Leistungen der Pflegekasse, der gesetzlichen Krankenkasse (bei medizinisch notwendiger Behandlung), der Verhinderungspflege, der Sozialhilfe sowie über Berufsgenossenschaften (bei Pflegebedarf infolge von Arbeitsunfall o. Berufskrankheit) mitgetragen werden. Vor allem die soziale Pflegeversicherung leistet je nach festgestelltem Pflegegrad einen großen Beitrag zur Refinanzierung.&nbsp;</p>



<p>Bei der 24-Stunden-Pflege zieht eine Betreuungsperson in den Haushalt der pflegebedürftigen Person ein. Hier übernimmt sie verschiedene Aufgaben rund um die Betreuung und Versorgung. Sie ist als Haushaltsmitglied ein ständiger Ansprechpartner und ein wichtiger sozialer Kontakt für die pflegebedürftige Person. Von der Körperhygiene über die Nahrungsaufnahme bis hin zur Tagesgestaltung ist die Pflegekraft unterstützend tätig.&nbsp;</p>



<p><strong>Was sind die Vorteile einer osteuropäischen Pflegekraft</strong></p>



<p>Durch die PflegerInn kann der Senior in seinem gewohnten Umfeld verbleiben und erhält bei den alltäglichen Aufgaben entsprechende Unterstützung. Sein soziales Umfeld bleibt weitgehend erhalten und durch die Pflegekraft wird sogar die Mobilität des Seniors erhöht.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Betreuungskraft ist günstiger als eine deutsche Pflegehilfe</li><li>durch ihre Herkunft haben die Ost-Europäerinnen ein besonders liebevolles Verhältnis zu Senioren und kümmern sich besonders behutsam um Ihre Pfleglinge</li><li>das Entsendemodell ermöglicht eine schnelle, unkomplizierte und legale Anstellung der Pflegehilfe</li><li>meist besitzen die PflegerInnen langjährige Erfahrung im Umgang mit älteren Menschen, die sowohl an geistigen als auch körperlichen Krankheiten leiden</li><li>Entlastung der Angehörigen</li><li>Schnelle Vermittlung der passenden BetreuerInnen durch eine Agentur</li><li>Gesetzkonforme Beschäftigung&nbsp;</li><li>Bei Krankheit oder Urlaub der Pflegekraft wird passender Ersatz gestellt</li><li>Affinität zu Deutschland</li><li>Meist gute bis sehr gute Deutschkenntnisse</li><li>Viele osteuropäische Pflegehilfen besitzen ausreichend Auslandserfahrung</li></ul>



<p><strong>Was sind die Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Kosten für Betreuungskräfte aus Osteuropa variieren stark durch die unterschiedlichen Herkunftsländer und unterschiedliche Leistungsmodelle</li><li>Vorsicht vor versteckten Kosten, die erst nachträglich ersichtlich sind! Lassen Sie sich ein individuelles und nachvollziehbares Angebot ausstellen</li><li>Um alle entsprechenden Tätigkeiten, die Sie von der Betreuungsperson erwarten, tatsächlich auch einfordern zu können, müssen diese detailliert vorher vereinbart werden</li><li>Oft entspricht die Qualifikation und Auslandserfahrung der Betreuungskraft nicht dem Angebot</li><li>Die Deutschkenntnisse, die angegeben werden, erweisen sich als stark übertrieben</li><li>Die Vermittlungs- und Dienstleistungsgebühren der Agentur sind oft im Angebot noch nicht enthalten</li></ul>



<p>Die Haushaltshilfen sind in der Regel etwa 2 bis maximal 3 Monate zur Pflege in Deutschland. Sie sollten darauf achten, dass Sie möglichst immer dieselben PflegerInnen zugeteilt bekommen, da durch die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit mehrere Personen benötigt werden. Das heißt zwei oder drei Personen wechseln sich turnusmäßig ab. Die meisten Senioren wollen ihre gewohnten PflegerInnen um sich haben, als permanent wechselndes Personal.&nbsp;</p>



<p>Jeder Patient hat eigene Anforderungen durch seine Vorgeschichte und das Krankheitsbild. Sie sollten darauf achten, dass Ihre Betreuungskraft auf die Betreuungsbedürfnisse des Seniors perfekt passt.&nbsp;</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Osteuropäisches Pflegepersonal kann zu günstigeren Bedingungen eingestellt werden. Die Preisgestaltung ist aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsländer der PflegerInnen oft schwierig zu bewerten. Grundsätzlich haben die Haushaltshilfen gute Deutschkenntnisse und betreuen die Senioren äußerst liebevoll und engagiert. Die Pflegekräfte dürfen keinerlei medizinische Tätigkeiten am Patienten ausführen. Medizinisch tätig werden darf nur ein ambulanter Pflegedienst mit speziell geschultem Personal. Bei einer 24-Stunden-Pflege brauchen Sie mehrere Pflegekräfte, die sich abwechseln.&nbsp; Achten Sie bei der Auswahl der Pflegekräfte auf gute Qualifikation und Passgenauigkeit auf die Bedürfnisse Ihres Seniors. Eine gute Vermittlungsagentur kann eine wertvolle Hilfestellung bei der Auswahl bieten.&nbsp;</p>
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